Tromsø gilt als Tor zur Arktis. Wenn man googelt nach den
besten Orten, um die Nordlichter zu sehen, wird früher oder später immer Tromsø
genannt. Hier sollte es also passieren, unser nächstes Aurora-Abenteuer,
nachdem wir zwei Winter vorher doch so viel Glück in Finnland gehabt hatten.
Vor inzwischen knapp 8 Jahren war ich fasziniert vom Polartag, der Jahreszeit, die im Norden sechs Monate anhält und wo die Sonne nie so richtig untergeht und es nie so richtig dunkel wird. Es wurde also Zeit, auch mal die andere Seite der Medaille anzuschauen. Das ist die sogenannte Polarnacht, wo die Sonne eben nie so richtig aufgeht. Je nach dem, wo genau man sich aufhält, ist die Polarnacht länger oder kürzer: direkt am Polarkreis dauert sie nur einen Tag, an den Polen fast sechs Monate.
Mit entspannt rumsitzen und Hamburg genießen war es kaum was
dieses Jahr – dauernd war ich unterwegs und plötzlich ist das Jahr vorbei! Ab
Sommer war ich permanent auf Achse: auf Fehmarn, in NRW und auf Sylt für coole
Tee-Events, nebenbei in Torino, Berlin und Stockholm für Messen, im Dezember
wollten eine fancy Weihnachtsfeier und ein Meeting für 100 Personen organisiert
werden.